Der erklärte Autodidakt Laurent GREAUME, gebürtig aus Saint-Adresse in der Nähe von Le Havre, ist ein sehr offener Künstler, der sich keineswegs scheut, einige seiner monumentalen Werke live im Beisein seiner Besucher und Liebhaber anzufertigen, um Gespräche anzuregen und seine neue Erkundungen auf halbem Weg zwischen spielerischen und abstrakten Komponenten besser auszudrücken.
In seiner Werkstatt in Courseulles-sur-Mer, halb Atelier, halb Galerie, malt dieser Liebhaber von Form und Farbe ohne Unterlass und kreiert ein eher zeitgenössisches, abenteuerliches Universum, das mit Brillanz auf seine fälschlich naive und humoristische Art folgt.
Laurent GREAUME findet hier und verwendet vor allem minuziöse Techniken, mit denen er seine Hintergründe durch Vermehrung der pikturalen Schichten neu komponiert, um erstaunliche Nuancen herauszuarbeiten, bei denen sich die wesentlichen Motive seines Werks überlagern.
Damit wären wir auch schon beim Thema Motive: dieser Künstler, der eine unendliche Vorstellungskraft besitzt, gibt sich nicht damit zufrieden, Kubismus oder eine formelle Strenge zu suggerieren. Seine diesbezüglich anscheinend klassischen Themen sind mit zahlreichen genüsslichen Details geschmückt, die er ganz besonders lebendig gestaltet und dadurch seine Persönlichkeit und Inspirationsquellen noch stärker bekräftigt.
Ausgewogen im Konzept und kühn in der Wirkung der oft warmen Farben, aus denen vielfältige Nuancen, Lichterglanz, völlig neuartige oder gewundene Formen hervorgehen, deren Stellung der Maler mit einem verführerischen Schwung beherrscht, durch das kontinuierliche Gespür für eine mächtige Materie, die ohne Vorurteile durch einen wirklichen „Expressionisten“ des Abstrakten bearbeitet wird..

André Ruellan, Kunstkritiker

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